Ortswechsel

Das erste Wochenende am Starnberger See.

Mein Weg durch Tutzing…

Tutzing liegt quasi ein Katzensprung entfernt von der Klinik für Orthopädie Höhenried am

Starnberger See. Jetzt im Frühjahr offenbart sich die Natur, es sieht zum Träumen schön aus, wenn

der morgendliche Dunst allmählich von Sekunde zu Sekunde vom See weicht: Im Norden den Blick

zu den Bergen freigibt, gen Osten zum gegenüberliegenden Seeufer.

Das erste Wochenende versprach längst erwartete Sonne und bot eine adäquate Temperatur.

Endlich!

 Ein Busshuttle von der Klinik aus brachte uns kurzerhand in den Nachbarort und holte zur

vereinbarten Stunde auch wieder ab. Sehr praktisch, denn etliche Patienten – zu denen ich

letztendlich ebenfalls gehöre – sind schlecht zu Fuß!

Der Post wird verlinkt mit Paleica,

die folgendes Motto im Mai ausgelobt hat:

„Auf der Straße“

…und ich bewege mich auf den Straßen rund um den Starnberger See!

Die in den nächsten Wochen nach und nach im Post gezeigt werden.

Zitat aus dem SZ-Magazin *Link  steht zu lesen:

Für welche Seite des Starnberger Sees man sich entscheidet,

gleicht einem Glaubensbekenntnis:

Am Westufer sind die Porsche Cabrios zu Hause und die Goldbestände

werden gern schon an der Gartenpforte präsentiert.

Am Ostufer wohnen die Autoren, Fotografen und Filmproduzenten,

getarnt als Geländewagenfahrer, die in renovierten Bauernhöfen

mit Kunstwerken an den Wänden wohnen.

Autos sind hier nur mit Anliegerausweis erlaubt, es sei denn, man gönnt

sich ein Strafticket für 15 Euro. Am besten radelt man also am Uferweg entlang…

Tutzing

Wikipedia klärt auf

Grabhügel aus Bronze– und Eisenzeit belegen, dass die Gegend um Tutzing

bereits in vorgeschichtlicher Zeit besiedelt war. Hinweise auf die Anwesenheit

von Römern geben Reste eines Gutshofes am Deixlfurter See.

Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes erfolgte 742 durch eine Schenkung

an das Kloster Benediktbeuern.


Der Name Tutzing stammt übrigens von der Familie Tozzi und Tuzzo aus dem

Adelsgeschlecht der Huosi. Das deutet darauf hin, dass der Ort bereits im

6. Jahrhundert bestand. Nachdem das Geschlecht der Tuzzinger

ausgestorben war, erwarb das Münchner Patriziergeschlecht 

der Dichtl um 1480 den Ort.

Bernhard dem Älteren Dichtl wurde 1519 vom Herzog von Bayern die

Hofmarksgerechtigkeit über Tutzing verliehen. Damit durfte er als

Tutzinger Schlossherr von seinen Untertanen Steuern erheben und

die niedere Gerichtsbarkeit ausüben.


Der Ort war bis ins 19. Jahrhundert ein einfaches Fischerdorf, in dem es

ab dem 16. Jahrhundert immer wieder Auseinandersetzungen um die

Fischrechte zwischen Hoffischern und der Herrschaft der Hofmark Tutzing gab.

_________


Tutzing is a municipality in the district of Starnberg in Bavaria, Germany,

on the west bank of the Starnberger See.

Just 40 km south-west of Munich and with good views of the Alps,

the town was traditionally a favorite vacation spot for those

living in the city.

Montag

Eine neue Woche beginnt… mit Regen. Mein Morgen beginnt jedoch harmonisch mit einer liebevollen Begrüßung vom geliebten Mann: Was kann es Schöneres geben?

Wie kannst du nur am Morgen Das Licht der Sonne borgen Und leuchten, wie sie selber schier – Und dann, nach wenig Stunden, Ist alles hingeschwunden, Und graue Nacht in dir?

Als nächstes die Gedanken, die zu einer sehr, sehr netten und guten Blogfreundin fliegen, da ein Trauerfall eintrat – dann als nächstes im Freundeskreis ein runder Geburtstag, meine Kaffeetasse stößt unorthodox mit an zur Gratulation.

Der Tagesplan sieht ein Entspannungstraining vor, am Nachmittag Bewegungstherapie. Dazwischen Leerzeiten der Muße, denn eines meiner Reha-Ziel definierte ich, den Finger auf die Entschleunigung zu legen. Zwei Termine, die ich absolvieren kann und mir Zeit gönne für mich selbst da zu sein.

Dienstag

Heute nach der Körperwahrnehmung, da meine lädierten Knochen sich deutlich meldeten,

war ich ausgesprochen glücklich in der Kunsttherapie-Gruppe gelandet zu sein.

Traum

Mir träumte schön von einem Garten,

gar reich erfüllt von Blütenduft,

wo singend bunter Vögel Arten

erheben leicht sich in die Luft.

Dort äsen Rehe auf der Wiese,

ganz ohne Scheu, doch elegant,

und alter Bäume grünes Sprießen

schenkt Schatten dort mit milder Hand.

Und Menschen wandeln zeitlos, heiter,

ihr Lächeln von der Liebe spricht.

Sie sind des Glückes Wegbereiter

und fürchten Tod und Stunde nicht.

Es scheint, sie haben längst vergessen

dies’ irdisch Los, auch Müh und Plag,

so sanft sind sie, von nichts besessen,

was ihren Geist zu lähmen mag.

Sie singen, und sie musizieren

und widmen sich der Poesie.

Die Zeit im Schönen zu verlieren,

ist ihres Liedes Melodie.

Und unter Sternen traulich leben

in Frieden und in Harmonie.

Ich sah den Ort im Traum entschweben.

Doch blieb ein Hauch

von Poesie.

© Ingrid Herta Drewing, 2014

Dankeschön, liebe Lyrikfreundin für dieses Gedicht.

Der Titel ist wieder auf die Webseite von Dichterei verlinkt,

dort findet man weitere herrliche Gedichte!

Zitat…

…ZiB heißt Zitat im Bild am Samstag und ist eine

sehr gerne besuchte Aktion.

Ein schönes Projekt von Nova; bei ihr findet man weitere

Blogger, die sich mit dem Thema beschäftigt haben.

Dem Aufenthalt am Starnberger See geschuldet, bringe ich einen Spruch, der

auf einem Haus von 1564 geschrieben steht:

Das Haus ist mein und doch nicht mein.

Beim Nächsten wird es auch so sein.

Den Dritten trägt man auch hinaus.

Nun sagt mir doch: Wem ghört des Haus?

Mittwoch

Der Morgen lächelt mir verheißend entgegen, versprach sonnig zu werden. Nach dem Frühstück

steht eine Bewegungsrunde durch den weitläufigen Park und vor allem am Ufer entlang.

Die Bilder erzählen für sich.

 Etliche botanische Hinweise an den Sträuchern und

Bäumen in der Parkanlage der Klinik.

Sitzbänke laden zum Verweilen ein.

Daneben: Eine tüchtige Wasserlache von den vergangenen

Niederschlägen dieser Tage, die das Laufen über die Rasenfläche

schwierig machen: Man versinkt regelrecht!

Donnerstag

Auf dem Programm: Achtsamkeit – Kunsttherapie – Bewegungstherapie in der

Halle mit dem Ball die Balance finden – schließlich noch ein

Entspannungstraining.

Sieht auf den ersten Blick überschaubar aus, doch es reicht mir voll und

ganz, um nach dem Abendessen gerade noch eine Runde durch den Park

mit weiteren Patientinnen zu gehen.

Freitag

Zum Abschluß der ersten Therapiewoche stelle ich fest: Logisch, mein Mann fehlt

mir sehr – doch die Idylle am Starnberger See ist enorm erholsam für mich.

So war das gedacht!

Das heutige Gelände von Schloss Höhenried in Bernried wurde in den Jahren 1914 (Hofgrund

Bernried, Gut Adelsried) und 1927 (Gut Höhenried) von der im Jahre 1884 in St. Louis geborenen

Miterbin der Anheuser-Busch-Brauerei, Wilhelmina Busch, und ihrem ersten Ehemann,

Eduard Scharrer aus Stuttgart erworben.

Das Ehepaar Busch-Scharrer kaufte zunächst die Postvilla in Bernried und genoss großes gesellschaftliches Ansehen

In den darauffolgenden Jahren ließ das Ehepaar Busch-Woods den circa

600.000 Quadratmeter großen Park nach seinen Plänen umgestalten, und es

wurden u. a. die Mississippi-Weiher und ein Gehege mit weißen

Damhirschen errichtet, die bis heute Bestand haben.

Der kleine Toni möchte die Tiere gerne füttern!

Im Vergleich zu anderen wildlebenden Huftieren kommen beim Damhirsch Farbanomalien

verhältnismäßig häufig vor. Dieses häufige Auftreten ist vermutlich auf die jahrhundertelange

halbdomestizierte Haltung in Hirschparks zurückzuführen.

In freier Wildbahn weisen heute von zehn Damhirschen einer bis drei eine von der normalen

Färbung abweichende Fellfarbe auf. Einige Individuen haben ein Sommerhaarkleid, das in seiner

Farbe an die von Rothirschen erinnert und bei denen die Fleckung fast oder ganz fehlt.

Sie weisen jedoch noch den dunklen Aalstrich und die dunkle Umrandung des Spiegels auf.

Andere haben ein hellbraunes Sommerkleid mit der für Damhirsche typischen weißen Fleckung,

ihnen fehlt jedoch der Aalstrich, lediglich die Schwanzoberseite ist dunkel. Bei diesen Tieren

sind typischerweise die Körperseiten, die Bauchunterseite sowie die Beine fast weiß.

Die Damhirsche und -rehe teile ich mit Euch bei

 

 Ghislana,

die den „Natur-Donnerstag“ von Jutta weiterführt.

Habt es alle fein und ein angenehmen Wochenende!

Heidrun

Verlinkt mit Image-Ing und

Kontrastprogramm im April

…Regen und Kunst hängen mitunter dichter beieinander, als man für möglich hält, stelle ich fest!

Verlinkung mit dem Gartenglück

Die Temperaturen gingen zuletzt tief in den Keller.Es hatte nicht nur geregnet zu den (Feier-)Tagen sondern überdies in unserer schwäbischen Region — und bayernweit — geschneit.Ein heftiger Wind rumorte in unserem Garten, zerrte an den zartenBlüten des Apfelbaums, den armen Kirschblüten, schüttelte unwirschdie frisch…

über Regen und Kunst… — soul-and-mind-and-so-on

Meine private Oase

…die ich in Ruhe genieße

Verlinkung mit dem Gartenglück

Zwischen den Feiertagen.

Diese Woche vor Ostern war kurz — und heftig zugleich. Zwei Tage Arbeit im ungeliebten Jöbchen. Danach Erledigungen und ich persönlich war dann auch so richtig erledigt. So reif für die Insel, wie es so schön passend heißt.

Nimmt dieses Empfinden zu, je älter man wird?!

Ich fürchte fast,…

über Eine „Oase“… — soul-and-mind-and-so-on

Vor den Osterfeiertagen.

…heißt es tüchtig sein!

Für das leibliche Wohl sorgen und etliches,
was es zu erledigen gibt.
Der Weg führte mich in die Augsburger Altstadt, um – endlich – meine
renovierte Lederjacke bei Aigner abzuholen.

Der Autoradio erzählte vom Weltgeschehen, von möglichen
Konsequenzen, dazwischen Musik.
Das Traditionsgeschäft wurde unlängst im Post erwähnt…

Nun ein weiteres Mal in Bildern, mit dem bewussten Blick
nach oben unter das Dach, da der Trockenboden für die
gegerbten Leder zu sehen ist.

Es geht um die Farbe Rot bei Jutta`s Aktion.

Wir wünschen einander unbeschwerte, schöne gemeinsame Feiertage mit der Familie, mit Freunden und/ oder auch Verwandten, je nach Belieben.

Es sind Ferien für die Kinder, das Wetter das sich dieser Tage von einer frühlingshaften Seite bestens blicken ließ, taucht zum Wochenende unter. Regen verkündet der Wetterdienst, kühlere Temperaturen – eventuell Wind.

Uns, meinem Mann und mir winkte zunächst eine erste gemeinsame Ausfahrt am Ostersamstag mit der neuen Triumph, die vor wenigen Tagen abgeholt worden war. So fällt diese Tour zunächst ins Wasser.

Dafür hatte mir mein Schatz neue Biker-Handschuhe mitgebracht, mir geschenkt.
Geschenke.

So viele nette Zuschriften, per Mail, mit der echten Post, die mich erreichten und sehr viel Freude bereitet haben. Wie lieb von jedem einzelnen, jedes Wort, jeder Gruß, der für mich eben auch als Geschenk angesehen wird, wir gut tut.
Was ich hiermit gerne erwidere und allen ganz, ganz herzlich Danke sage.

Ein trolliges Gedicht…

Ostergedicht

Wenn die Schokolade keimt,
wenn nach langem Druck bei Dichterlingen
›Glockenklingen‹ sich auf ›Lenzesschwingen‹
endlich reimt,
und der Osterhase hinten auch schon presst,
dann kommt bald das Osterfest.

Und wenn wirklich dann mit Glockenklingen
Ostern naht auf Lenzesschwingen, – – –
dann mit jenen Dichterlingen
und mit deren jugendlichen Bräuten
draußen schwelgen mit berauschten Händen – –
ach, das denk ich mir entsetzlich,
außerdem – unter Umständen –
ungesetzlich.

Aber morgens auf dem Frühstückstische
fünf, sechs, sieben flaumweich gelbe frische
Eier. Und dann ganz hineingekniet!
Ha! Da spürt man, wie die Frühlingwärme
durch geheime Gänge und Gedärme
in die Zukunft zieht,
und wie dankbar wir für solchen Segen
sein müssen.
Ach, ich könnte alle Hennen küssen,
die so langgezogene Kugeln legen.

Joachim Ringelnatz
(1883 – 1934), eigentlich Hans Bötticher, deutscher Lyriker, Erzähler und Maler

 

In einem Blog den so schönen Satz von dem sehr verehrten Wilhelm Busch

(bei Sadie´sGedankenfülle gefunden)

entdeckt, gelesen und abgenickt…

„Der Frühling hat eine erlösende Kraft.“

Habt es alle fein und ein gesegnetes Osterfest,

wünscht allen Blogfreunden
Heidrun

Vorhang auf!

…der nach der Vorstellung wieder fällt!

Im Leben dagegengeht es stetig weiter.Meine Carmen.Ein zunächst spanisch temperamentvoll klingender Name, der inzwischen eherselten vorkommt. Allerdings möchte ich einräumen, dass eine meinerzahlreichen Kolleginnen im Verlag so heißt……andererseits klappern Kastagnetten, man ruft Olé und besinnt sicheventuell auch auf die gleichlautende Oper von George Bizet.Eine Tragikomödie, die eigentlich bestens beliebt und bekannt.Mich lässt…

über Im Theater… — soul-and-mind-and-so-on

Inner Travel

…eine Sendung über Ingeborg Bachmannauf DeutschlandRadioKulturUnterwegs.Bilder und Gedanken aus meinem persönlichen AlltagIm Autoradio spielt Musik. Nicht nur, sondern auch.Diesmal erwischte mich jedoch auf dem Weg die Lesart, eine regelmäßigwiederkehrende Abfolge in der Rubrik Literatur aufDeutschlandRadioKultur.Es wurde einmal mehr über Ingeborg Bachmann berichtet.Und über die Begrifflichkeit der sogenannten „inneren Reise“ gesprochen……das inspiriert natürlich. Es gibt zu…

über Die innere Reise… — soul-and-mind-and-so-on

Surprise…

…und in Gedanken, meine DankbarkeitAndererseits: Wie lässt sich Entspannung gezielt umsetzen?Ostervorbereitung und Überraschungen.Nach Hause kommen und ein Päckchen vorfinden scheint auf denersten Blick kein großes Ding zu sein, es zu erwähnen. Doch die Adresseder Absenderin zu lesen steigerte bereits die Herzfrequenz.Was mochte die liebe Yvonne vom Blog Wichtelhüsli wohl diesmal verpackt haben!?Auf jedem Fall kam dieser…

über Noch mehr Kunst… — soul-and-mind-and-so-on